Das ELISA-Waisenhaus wurde am 26. November 2001 gegründet und bietet heute 81 Kindern und Jugendlichen Schutz, Bildung und ein stabiles Zuhause. Begleitet von zwei Franziskanerinnen und einem engagierten Team sollen die Kinder zu selbstständigen, innerlich starken Persönlichkeiten heranwachsen – mit Kompetenz und Verantwortungsbewusstsein.
Doch die finanzielle Situation ist unsicher. Unterstützung erfolgt häufig nur kurzfristig und reicht nicht aus, um langfristige Stabilität zu gewährleisten. Gleichzeitig verfügt das Waisenhaus über ein großes Grundstück, das bislang nicht ausreichend genutzt werden kann – es fehlen technische Kenntnisse und die notwendigen Mittel.
Die Schwestern möchten deshalb ein Permakultur-Programm aufbauen. Ziel ist es, durch nachhaltigen Anbau von Gemüse, Kräutern und Obst die Ernährung der Kinder dauerhaft zu sichern und perspektivisch weitere Einkommensquellen zu erschließen. Begleitet durch fachliche Schulungen lernen die Kinder praktische Fähigkeiten in Landwirtschaft, Umweltbewusstsein und verantwortlichem Umgang mit Ressourcen.
Permakultur bedeutet hier mehr als Selbstversorgung: Sie stärkt Eigenständigkeit, das ökologische Bewusstsein und die Achtung vor der Schöpfung. Die Kinder entwickeln das Verständnis, dass sie ihre Zukunft aktiv mitgestalten können.
Mit einem Bewässerungssystem, Saatgut und Setzlingen, landwirtschaftlichen Werkzeugen sowie der fachlichen Begleitung in der Startphase kann so aus einem brachliegenden Land ein Ort der Hoffnung werden.
Damit die Maßnahmen umgesetzt und diese wichtige Arbeit fortgesetzt wird, haben wir aus unserem Anteil an der terrAssisi-Fondsfamilie 5.100 € zur Verfügung gestellt.